Mein neues Kreativzimmer

Als ich noch klein war wollte ich immer Schaufensterdekorateurin werden, etwas später Raumausstatterin und dann wurde ich großer Fan von Tine Wittler. Nun habe ich bei mir zu Hause auch einmal Tapetenwechsel gespielt und mein Kreativzimmer/Arbeitszimmer neu gestaltet.

Wie ich mit wenigen Mitteln diesen Raum, und damit meinen Bastelarbeitsplatz, neu gestaltet habe:


So sah der Raum vorher aus:


1) Das Farb- und Stilkonzept:

Ich entschied mich für die Wandfarbe Weiß, da ich mit dieser ungebunden bin. Die Farbakzente setzte ich lieber durch Accesoires. Beim Einrichtungsstil entschied ich mich für eine Mischung aus Landhaus, Vintage und Romantik - meinen persönlichen Stil eben. Denn diesen lieb ich, diesen leb ich und fühle mich zu Hause. Außerdem sollte der Raum praktisch sein und nicht nur seinen Zweck als Kreativzimmer erfüllen, da ich neben meinen Basteleien auch sämtliche Haushaltsutensielien darin verstaue.

2) Das Mobiliar:
Ich entschied mich bestehende, nützliche Möbelstücke zu behalten. Aus diesem Grund wählte ich beim Schreibtisch, passend zum vorhandenen Sideboard, die Farbe schwarzbraun. Mein alter Kleiderschrank aus dem Kinderzimmer hat einen Sonderstatus. Mein Papa hat ihn selbst geschreinert. Daher hat er quasi das Patent als "Dauerdiener". Wegwerfen unmöglich. Außerdem ist er robust und praktisch. Nur das Holz will so gleich gar nicht zum Rest passen.... Aber dafür habe ich eine ganz eigene Lösung gefunden.


Der blickdichte Vorhang BELKVIVA von IKEA lässt den Kleiderschrank verschwinden. Der Raum wirkt dadurch lockerer und größer. Befestigt  habe ich den Vorhang mit dem Gardinenaufhängesystem KVARTAL, besteht aus zwei Gardinenstangen, zwei Eckverbindungen und Gardinengleitern.



Der Schreibtisch ist selbst gebaut. Dank der ausziehbaren Arbeitsplatte, die eine einfache Küchenarbeitsplatte aus dem Baumarkt ist, habe ich richtig viel Platz beim Arbeiten. Die meisten Baumärkte sägen die Platten auch auf die gewünschte Länge zu. Das Schubladenelement ALEX von IKEA bietet genug Platz für Bastelmaterialien. Die zwei Tischbeine LALLE sind ebenfalls von IKEA. Beim Stuhl entschied ich mich für Stuhl STEFAN.


Die Ablagefächer LACK sind nicht nur praktisch sondern auch gleichzeitig ein toller Platz für Dekorationen.

3) Neues Wohngefühl durch Textilien
Textilien wie Stoffe und Kissen schaffen sofort eine gewisse Gemütlichkeit. Die zarten Gardinen ALVINE SPETS mit den kleinen Röschen wirken sehr verspielt, das Schaffell warm und ländlich. Denkbar wäre auch ein kleiner, rundlicher Teppich.



4) Das richtige Licht
Der Raum muss gut ausgeleuchtet sein und dafür braucht es neben der üblichen Deckenbeleuchtung auch eine Schreibtischleuchte. Diese ist im Arbeitszimmer ein absolutes Muss. Ich wählte das nostalgisches Modell RANARP, dessen Lampenschrim sich in verschiedene Richtungen drehen lässt und somit punktgenau das Licht wirft wo ich es gerade benötige.  

5) Akzente setzen durch Accessiores:
Den letzten Schliff verpasste ich dem Raum durch gewisse Accessiores. Wie bei vielen Dingen gilt auch hier: weniger ist oft mehr.



Die kupferfarbenen Etikettenrahmen mit Zuggriffhalter verleihen meiner Schreibtischbox einen nostalgischen Charme. Dank der Wandaufbewahrungsserie FINTORP von Ikea sind Stift und Schere immer veräumt aber auch schnell griffbereit.

Ich wünsche euch jetzt schon viel Spaß beim Möbel rücken und neu gestalten.

Eure Christina

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DIY - Vintage Wanduhr

Schon immer wollte ich mir für meine Wohnung eine eigene Vintage Wanduhr basteln. Durch Zufall entdeckte ich in der Gailenbacher Mühle "Grande Via" eine schmucke Metallwanduhr. Ich habe mir sofort ausgemahlt, was ich aus diesem Metallgestell zaubern kann. Zusammen mit meinem Papa ist dann folgende Uhr entstanden:



In den nachfolgenden Bildern zeige ich euch unsere Arbeitsschritte und welche Materialien wir verwendet habe.

Materialien:
- unbehandelte Bretter (z.B. Palettenholz)
- Beize vom Baumarkt
- Pinsel
- Drahtbürste oder rauhe Wurzelbürste
- 4x Holzschrauben
- weiße Wandfarbe oder Acrylfarbe (verdünnt mit ca. 30% Wasser)
- Wanduhr z.B. hier
- Schleifpapier

Werkzeug:
- Stichsäge
- Akkuschrauber
- Bleistift
- ca. 4 Schraubzwingen
- Arbeitsböcke oder andere Arbeitsfläche
- Hebeeisen (nur bei Palettenholz)


Mit dem Hebeeisen haben wir die Palette auseinander genommen und die Nägel entfernt. Anschließend legten wir die ausgewählten Bretter auf zwei Arbeitsböcke bereit und zeichneten die Umrisse der Uhr mit einem Bleistift auf.



Dank der zwei Querbretter kann man die Bretter wunderbar miteinander verschrauben. Somit ist alles schnell fixiert. Hilfreich ist es, sich das Werkstück mit ein paar Schraubzwingen an den Arbeitsböcken zu fixieren. Somit kann nichts verrutschen. Die Schraubengröße wählten wir anhand der Materialstärke der Bretter aus.


Mit vereinten Kräften sägten wir entlang der Markierung. Für mich war es das erste Mal mit der Stichsäge zu arbeiten. Aber dank Papas Hilfe hat alles wunderbar geklappt.

Die rauhen Kanten lassen sich gut mit einem Schleifklotz brechen.

Damit die Uhr nun ihren perfekten Vintage-Look erhält bedarf es einer Oberflächenbehandlung. Die einzelnen Arbeitsschritte könnt ihr unter folgendem Artikel von mir nachlesen, da das Vorgehen identisch ist: Rebenbaum auf Vintage-Bretterwand

Dank der Aufhängevorrichtung an der Uhr konnte ich diese ganz einfach mit einem Nagel auf der Bretterwand fixieren.

Viele Grüße,
eure Christina


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