Neujahrsgruß - DIY Wunderkerze für zündende Ideen 2017

In wenigen Tagen knallen wieder die Korken. Mit einem selbstgebastelten Neujahrsgruß möchte ich meine Freunde überraschen. Die zwei kleinen Wunderkerzen bringen dabei "zündende Ideen 2017". 


Neben den Wunderkerzen sorgen auch die Glitzerbänder für einen funkelnden Moment.



Gerne zeige ich euch, wie auch ihr diesen kleinen Neujahrsgruß basteln könnt.

Folgende Materialien werden benötgt:
- festen Karton
- Buntes Tonpapier DIN A4
- Glitzerklebeband und Neujahr-Sticker (z.B. von Tedi, Depot oder diverse Onlineshops)
- Wunderkerzen 18 cm lang (z.B. hier)
- Hebel-Schneidemaschine oder alternativ Cuttermesser mit Schneidunterlage/Holzbrett
- Klebestift
- Schere
- Lochzange
- Drucker 

Druckvorlage zum kostenlosen Download (Schriftzug "Für zündende Ideen 2017"):
https://www.dropbox.com/s/mbuwanlb2y1u0qr/Druckvorlage%20Neujahrsgru%C3%9F.pdf?dl=0

So wird's gemacht:

1) Schneide den Karton mit Hilfe der Schneidemaschine auf eine Größe von ca. 6 x 23 cm zu.
2) Drucke den Schriftzug "Für zündende Ideen 2017" auf ein DIN A4 Tonpapier aus. Die Druckvorlage steht dir hier zum Download kostenlos bereit.
3) Schneide das bedruckte Tonpapier ebenfalls gemäß der aufgezeigten Schneidelinien zu. Der Zuschnitt sollte nun ein Maß von 6 x 13 cm haben.


4) Klebe den Schriftzug auf den Karton damit am unteren Ende ein ca. 1,5 cm breiter Rand vom Karton sichtbar bleibt.
5) Stanze mit der Lochzange zwei Löcher gemäß der Markierung (mit einem "X" auf der Druckvorlage gekennzeichnet) aus. Ich habe das obere Loch etwas größer gestanzt als das Untere. Wähle die Lochgröße so, dass die Wunderkerzen nachher nicht herausfallen können.
6) Bringe nun das Glitzerklebeband und die Sticker an beliebiger Stelle an.
7) Nun können die Wunderkerzen eingesteckt werden.

An dieser Stelle wünsche ich euch allen ein gesundes, neues Jahr 2017 und freue mich auf tolle Bastel-Projekte im kommenden Jahr. Ich bedanke mich für all die treuen Leser und lieben Kommentare 2016. Bis dahin alles Gute.

Eure Christina :-)


 


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Tablethalter für die Küche

Da ich meist nicht weiß was ich kochen soll, bin ich ein großer Fan von Chefkoch.de "Was koche ich heute?" oder der Chefkoch-Resteverwertung. Doch leider geht mir beim Kochen meist mein Tablet im Weg um. Am Ende sieht es aus als hätte ich darauf Brotzeit gemacht. ;-)  Da musste dringend ein Tablethalter her, damit ich es mit Sicherheitsabstand vom Kochfeld aber trotzdem noch gut lesbar platzieren kann. So entstand dieser Tabletständer, der auch ein ideales Geschenk z.B. zu Weihnachten sein kann:


 
Damit das Tablet nicht verrutschen kann, bietet die Leiste einen sicheren Halt.


Wenn der Tablethalter nicht mehr benötigt wird kann man ihn, dank einklappbarer Stütze, zur Seite stellen oder an der Aufhängung an einen Haken hängen.

DIY Anleitung

Material- und Werkzeugliste:
- Holtbrett/Brotzeitbrett
Bitte orientiere dich dabei an deinen Tabletmaßen. Mein Brett hat die Abmessung: 42x18 cm
- L-Profilleiste aus Holz vom Baumarkt (Abmessung 2x2x18cm)
- Acrylfarbe
- Pinsel
- Holzleim
- Stütze von einem alten Bilderrahmen
- sehr guter Sekundenkleber oder zwei kleine Schrauben
- Bleistift
- Handsäge
- Schleifpapier

1) Zeichne dir die Breite deines Holzbrettes an der Profilleiste an
2) Säge die Profilleiste zu und schleife mit einem Schleifpapier etwas die Schnittkanten deiner Leiste.


3) Klebe die Profilleiste mit Holzleim an dein Brett
4) Bemale dein Brett nach Belieben
5) Fixiere mit dem Sekundenkleber die Stütze auf der Rückseite des Brettes. Falls der Kleber nicht ausreichend ist kannst du die Stütze auch mit zwei kleinen Schrauben anbringen.

Fröhliche Weihnachtsgrüße
Eure Christina :-)



 


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Meine Weihnachts- und Adventsdekoration 2016

Bald steht es wieder an, das große Fest, mit seinen vielen süßen Verführungen und Leckereien. Doch bevor es soweit ist bringe ich mich mit stilvoller Dekoration, dezenten Duftkerzen und einer Tasse Glühwein in vorweihnachtliche Stimmung. Meine Dekorationen sind ein Mix aus Naturmaterialien, funkelnden Glaskugeln, glitzerndem Engelshaar und leuchtenden Kerzen. Sie machen den Weihnachtszauber in meinen vier Wänden für mich perfekt.

Lasst euch ein wenig von meiner diesjährigen Weihnachts- und Adventsdekoration verzaubern und inspirieren.


Diesen Holzstern konnte ich letztes Jahr bei Depot ergattern. Mit ein paar Zweigen, Zimtstangen, Kiefernzapfen und Beeren schmückte ich diesen Stern aus. Dazu verwendete ich als Grundlage einen Steckschaum im Inneren des Sternes. Das Deko-Arrangementrundete ich mit kleinen Sternen, Christbaumkugeln und etwas Engelshaar ab.


Diesen hübschen Eisenkorb schmückte ich im Handumdrehen mit etwas Moos, Kiefernzapfen und großen Christbaumkugeln.


Meinen Flur schmücken zwei Kiefernzapfen auf einer Dekovase - hier


Auch mein Adventskranz darf nicht fehlen. Er begleitet mich bereits ca. 3 Jahren. Ich finde ihn so zeitlos schön, dass ich ihn gerne jedes Jahr wieder verwende. Zugegeben, selbst die Kerzen sind vom letzten Jahr ;-) Doch irgendwie kam der erste Advent für mich so überraschend schnell, dass ich kurzerhand zu den alten Kerzen griff.


Ein Birkenast, umschlungen mit einer hübschen LED-Beleuchtung, ziert mein Fenster. Die weißen Sterne habe ich aus Modelliermasse geformt bzw. mit Plätzchenförmchen ausgestochen.


Dieses Tischgesteck dürfte euch von meinem Post aus dem letzten Jahr bekannt vorkommen. Ich habe lediglich die offenen Kerzen durch diese Kerzengläser von Depot ersetzt. Hier geht's zum Beitrag vom letzten Jahr:  Weihnachtliche Tischdekoration
 



Ich wünsche euch nun eine schöne Vorweihnachtszeit und frohe Festtage.

Bis dahin alles Gute.

Eure Christina
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Stuhl im Jugendstil neu aufbereitet

Erst kürzlich habe ich euch meinen Sekretär gezeigt, den ich neu gestaltet habe. Viele haben dabei auch den Stuhl bewundert, der auf einigen Bildern zu erkennen ist. Natürlich möchte ich euch nicht vorenthalten wie ich zu diesem Möbel kam. Auch diesen Stuhl, im wunderschönen Jugendstil, habe ich aus dem Sozialkaufhaus. Ich sage euch, dort verbergen sich wirklich viele, schöne Schätze. Man muss nur ein Auge dafür haben.


Vorher:


Wie ihr auf den Vorher-Bildern erkennen könnt, hat das Polster schon ausgedient. Es ist wirklich sehr verblasst, verstaubt und farblich überhaupt nicht mehr im Trend. Da musste dringend ein neues Polster her. Ich wollte unbedingt einen geblumten Polsterstoff in frischen Farben und wurde HIER fündig. Der Stoff kommt euch irgendwie bekannt vor? Das stimmt, ich habe ihn schon einmal in meinem Postbeitrag "Weinkiste als Hocker" gezeigt. Er ist trotz der Polsterstoffqualität, die ja üblicherweise eher etwas robuster ist, recht flexibel und lässt sich gut um die Sitzfläche legen.


Unter dem ursprünglichen Stoff verbarg sich nun ein Polster aus alten Zeiten. Ein dicker Federkern, gepolstert mit Seegras. Ich entschied mich dies zu erhalten und fixierte über das Seegras eine Lage Polsterflies. Das Polsterflies legte ich dabei um die Sitzfläche und brachte es, wie später auch den Polsterstoff, mit einem Handtacker am unteren Sitzrand an. Den Polsterrand habe ich mit einer Ziernagelleiste abgeschlossen. Das rundet die Sache ab.


Den Stuhlrahmen schilff ich zunächst sorgfältig ab und bemalte ihn anschließend mit schwarzbraunem Acryllack. Wo es geht verwende ich dazu gerne eine Schaumstoffrolle, da damit das Streichergebnis viel gleichmäßger wird. Stellen am Möbelstück, die ich mit der Rolle nicht erreiche, streiche ich mit dem Pinsel. So entstand nun dieser schöne Stuhl, der nun in meinem Arbeitszimmer steht. Da macht arbeiten gleich viel mehr Spaß :-)

Liebe Grüße,
eure Christina


 


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Dekokugeln aus Bucheckern | DIY | Herbstdeko

Nun ist es Mitte Oktober und der Herbst ist eingekehrt. Ich persönlich liebe den Herbst. Er ist, neben dem Frühjahr, eine meiner liebsten Jahreszeiten. Einige andere Bloggerinnen wie Trixi von Trixistrauminsel, Evi und Jule von Crafty Neighbours Club und Ines von Eclectic Hamilton haben mich mit ihren Herbstkreationen in den Bann gezogen. Daher wollte ich nun mit meinen Dekokugeln nicht mehr lange warten :-)


Wenn man im Herbst mit aufmerksamen Augen durch Parks und Wälder spaziert entdeckt man so viele Früchte der Natur, die sich hervorragend zum Basteln eignen wie z.B. Bucheckern. Die kleinen "Röschen" sind innen so flauschig weich, außen etwas spitzig und schmiegen sich, wenn man Sie wie bei meinen Dekokugeln verwendet, wie ein Puzzle zusammen. Das ergibt einen so schönen Effekt, dass ich mir diese Dekoaccessoires gebastelt habe. Sie sind ein wircklich schönes Gegenstück zu meinen Dekokugeln aus Kaffeebohnen



Wie auf den Bildern zu sehen ist habe ich zwei Varianten gebastelt. Eben einmal die klassisch, schlichte Kugel und dann die Möglichkeit die Styroporkugel auch auf einen Blumenstopf zu setzen, sodass ca. die halbe Kugel zu sehen ist. Nur das sichtbare Stück habe ich dann mit den Bucheckern beklebt.

Folgende Werkzeuge benötigst du:
- Heißklebepistole
- Schere
- breiter Pinsel

Folgende Materialien benötigst du:
- Papprolle (z.B. von einer aufgebrauchten Küchenrolle)
- braune Acrylfarbe (gibt's in jedem Baumarkt, 
Bastelgeschäft und zum Teil auch in Möbeleinrichtungshäuser)
- Styroporkugel 11 cm Durchmesser (z.B. HIER)
- ca. 4-5 Hände voll Bucheckern (für Naturliebhaber einfach in Parks und Wälder suchen 
oder zum Kaufen HIER)



So wird's gemacht:
1) Schneide ein ca. 4 cm breites Stück von der Papprolle ab. Dies dient als Stütze für die Styroporkugel damit sie beim Bemalen nicht davon rollt.
2) Bemale mit dem Pinsel und der braunen Farbe deine Kugel damit sie komplett bedeckt ist und stelle Sie zum Trocknen auf das Stück Papprolle.
3) Schneide die kleinen Stiele an den Bucheckern ab.
4) Wenn deine Kugel trocken ist kannst du Buchecker für Buchecker die Kugel bekleben. Gebe dazu einen dicken Fleck Heißkleber auf die Stelle der Buchecker, an der du den Stiel abgeschnitten hast (siehe Bild unterhalb).


Videotutorial auf YouTube:
Ich würde mich sehr freuen wenn du dir noch 2 Minuten für mein YouTube Videotutorial Zeit nimmst. Darin zeige ich nochmals alle benötigten Materialien und Arbeitsschritte. Da es erst mein zweites Video ist, freue ich mich über jedes Feedback.



Was habt ihr so an Herbstdekorationen gebastelt? Bin gespannt. :-)

Liebe Grüße
Christina

 

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Möbel Relooking - Sekretär bekommt neues Aussehen

Zunächst möchte ich euch davon erzählen, wie ich zu diesem Möbelstück gekommen bin. Es beginnt mit einer großen Aufräumaktion bei mir zu Hause. Doch wohin mit dem ganzen Krämpel? In den Müll werfen wollte ich es nicht. So beschloss ich es in das Sozialkaufhaus contact in Augsburg zu bringen. Mit großer Freude hat mich das Personal empfangen und sich sehr für mein Mitgebrachtes bedankt. Da wollte ich es mir nicht nehmen lassen selbst einmal durch die Hallen zu schlendern. Dabei enteckte ich mit großer Begeisterung einen Sekretär.


Ich malte mir sofort aus wie schön er in mein Arbeitszimmer passen würde. Da das restliche Mobiliar in schwarzbraun ist, wollte ich diesen Sekretär entsprechend anpassen. Mein Arbeitszimmer seht ihr hier. Es entstand das gezeigte Ergebnis. Inspiration für die Farbgestaltung holte ich mir dabei bei Pinterest. Für die Neugestaltung investierte ich ca. eine Woche, denn vorher sah der Sekretär so aus:



Zum Teil war das Furnier abgeplatz, alte Klebereste haben Spuren auf dem Lack hinterlassen und ein Fuß war locker. Mein Papa hat mir gezeigt wie man Fehler im Furnier ausbessert und neu furniert. Nachdem der erste Versuch scheiterte hat es beim Zweiten umso besser geklappt. Natürlich mit Papa's Unterstüzung aber schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen :-)



Die schwarzbraune Farbe habe ich mir selbst angemischt und mit einer Schaumstoffrolle aufgetragen. Das Oberflächenergebnis wird dadurch sehr gleichmäßig. Mit einem Restaurationsöl arbeitete ich die unbemalten Flächen auf. Das lässt den Lack wieder farbintensiver erscheinen. 



Die Holzknöpfe an den Schubladen habe ich mit einem spitzen Stämmeisen abgeschlagen und durch antike Messingknöpfe erstetzt. Natürlich passend zu dem bereits vorhandenen, wunderschönen Schlüsselschild. Es hat richtig Spaß gemacht Schritt für Schritt dem alten Möbel neuen Glanz zu verleihen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis :-)

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Weinkiste als Hocker mit verstecktem Stauraum

Lange Zeit stand diese Weinkiste im Keller und hat nur darauf gewartet, dass aus ihr etwas ganz Besonderes wird. Aus Wein- bzw. Holzkisten lassen sich so viele wunderbare Einrichtungsideen umsetzen. Eine Möglichkeit davon sind z.B. trendige Regale. Auch Ikea ist dem Trend nun gefolgt und bietet die  KNAGGLIG Holzkisten an. Doch ich möchte euch heute meinen blumigen Sitzhocker, gebastelt aus einer alten Weinkiste, zeigen. Auf diesem Hocker kann man nicht nur ruhen, er bietet auch einen versteckten Stauraum für jede Menge Krimskrams.




Meine Holzkiste hat die Abmessung BxHxT 31x26x46 cm. Ich konnte die Kiste glücklicherweise von einem netten Kollegen "abstauben", denn der hatte diese auf der Weihnachtstombola samt Wein gewonnen. Auf dieversen Onlineseiten u.a. Amazon kann man diese Kisten auch kaufen.



Durch den separat eingenähten Baumwollsack lassen sich so einige Utensilien darin verstecken. Den Baumwollsack habe ich mir selbst genäht und mit einem Klettverschluss am oberen Rand der Holzkiste befestigt, damit ich ihn zum Waschen ganz einfach entnehmen kann. Die rauhe Klettverschlussseite habe ich dabei mit einem Tacker an der Kiste befestigt. Die weiche Klettverschlussseite ist mit dem Stoff vernäht. Dadruch, dass der weiche Klettverschlussteil am Stoff ist und nicht der Rauhe, werden andere Kleidungsstücke beim Waschen nicht beschädigt.



Für das Sitzpolster habe ich zunächst eine etwa 1,5 cm starke Holzplatte auf die Größe der Weinkiste zugeschnitten. In meinem Fall war die Abmessung der Holzplatte dann 31x46x1,5 cm. Damit die Platte auch nicht verrutscht habe ich links und rechts zwei Querhölzer angeschraubt. Baufachmärkte wie Bauhaus oder Obi schneiden einem auch die Hölzer zu. Den Schaumstoff (ca. 5 cm dick), der als Sitzpolster dient, habe ich mit einem Polsterstoff überzogen und diesen dabei an das Holzbrett getackert. Es ist einfacher wenn man sich jemand dabei zur Hilfe holt. Insgesamt habe ich für diese Kiste schon einen Tag Zeit investiert aber bin umso glücklicher über das Ergebnis :-)




Alle Infos und Materialien zusammengefasst:
Holzkiste/Weinkiste z.B. Amazon
Baumwollstoff, Nähfaden und Klettverschluss z.B. Buttinette
Polsterbezug von DaWanda
Schaumstoff z.B. Bauhaus
Holzplatte z.B. Bauhaus
Holzlatte z.B. Bauhaus
Werkzeug: Tacker, Nähmaschine, Schrauben, Akkuschrauber


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Mein alter neuer Landhausstuhl

Es ist vollbracht. Endlich erstrahlt der Landhausstuhl, den ich bei ebay ergattern konnte, wieder in neuem Glanz. Man musste schon zweimal hinsehen und die wahre Schönheit dieses Stuhles noch zu erkennen. Mehrere alte Lackschichten, die zum Teil stark abgeplatzt waren, lenkten von den schönen Drechselungen und der schönen Sitzplatte ab. Aber das sollte kein Problem sein.



Mit mühevoller Schleifarbeit beseitigte ich den Altlack. Zunächst schabte ich mit einem Stemmeisen die Lackreste ab. Hartnäckige n Rückständen sagte ich mit dem Schleifpapier den Kampf an. Ich leimte eine Querstrebe der Rückenlehne neu, damit diese wieder den richtigen Halt hat. Du willst auch ein Möbelstück schleifen und weißt nicht so recht worauf es da ankommt? Ich habe alles Wissenswertes in folgendem Artikel zusammengefasst: Holz richtig schleifen - Möbel abschleifen



Mit Lack und Pinsel erhielt mein alter Stuhl nun einen neuen Farbanstrich. Ich wählte dabei den Farbton Altweiß in seidenmatt der Marke swingcolor von Bauhaus und war damit mehr als zufrieden.  Die Sitzfläche, mit den sternförmigen Bohrungen, ist ja ein ganz besonderer Hingucker. Leider hat meine Sitzplatte schon deutliche Gebrauchtspuren. Kurzzeitig habe ich überlegt eine neue Platte anzubringen, habe mich aber dagegen entschieden. Schließlich darf man dem Stuhl auch ein wenig ansehen, dass er schon lange Zeit dient. So gut es ging habe ich auch hier eine gute Schicht abgeschliffen und danach mit einer Beize gebeizt. Damit meine Sitzfläche auch einen ausreichenden Schutz hat, habe ich abschließend die Platte mit einem seidenmatten Klarlack besprüht. 


Ich bin sehr glücklich über meinen neuen "Mitbewohner" :-)

Liebe Grüße,
eure Christina

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Holz und Möbel richtig schleifen

Beim Schleifen von Holz gibt es einige Dinge die man beachten sollte. In diesem Artikel habe ich einiges Wissenswertes zum Schleifen von Holz, sowie dem Abschleifen und Anschleifen von alten Möbeln zusammengefasst. Dieses Wissen basiert auf eigenen Schleiferfahrungen, dem Wissen meines Vaters, der selbst Schreiner ist, und auf einige Rechergearbeiten im Internet. 


Ich selbst bereite sehr gerne alte Möbelstücke neu auf und verpasse ihnen ein neues und frisches Aussehen, dass sich auch gut zu moderer Einrichtung kombinieren lässt (hier geht`s zu meinen bisherigen Möbelprojekten "Möbelaufbereitung"). Doch dabei kommt es auf die richtige Vorbereitung des Holzes an.

Abschleifen oder anschleifen?
Bei meiner Schleifarbeit unterscheide ich zunächst ob ich das Werkstück komplett von alten Lack- oder Farbschichten befreie, oder ob ich die Oberfläche nur anschleife. Das ist vom aktuellen Zustand und vom gewünschten Endzustand des Werkstücks abhängig.

Möchte ich z.B. einen Esstisch, der starke Kratzer und Schmutzspuren hat, neu aufbereiten, so ist es sinnvoll diesen komplett abzuschleifen und danach die Oberfläche neu zu behandeln. Der Tisch soll schließlich wieder seinen ursprünglichen Zustand erhalten. Dies gilt auch für Möbelstücke bei denen der Altlack teilweise abgeplatzt ist.

Wenn ich ein altes Möbelstück wie z.B. einen Stuhl bearbeite und dem Ganzen einen neuen Farbton verpasse wie z.B. Weiß, dann reicht es aus die Oberfläche anzuschleifen, damit der neue Farbanstrich besser haftet. Ein komplettes abschleifen ist nicht erforderlich.

Welches Schleifmittel?
Es gibt verschiedene Arten von Schleifmitteln:

1) Schleifpapier
Beim Trockenschliff von Holzflächen ist das Trägermaterial meist aus Papier. Dieses Schleifpapier gibt es in verschiedenen Stärken und Körnungen. Ein grobes Schleifmittel, sprich mit niedriger Körnerzahl (z.B. K80), benötigt ein dickeres, strapazierbareres Papier. Je feiner, also je Höher die Körnung (z.B. K240), desto dünner das Papier. Um ein optimales Schleifergebnis zu erzielen ist eine harte, scharfe Körnung von Vorteil. Aus diesem Grund sind die Schleifkörner künstlich hergestellt. Aber was sagt die Farbe des Schleifpapiers aus?

braunes und gelbes Schleifpapier: Bei diesem Papier ist die Körnung aus Aluminiumoxid, auch als Korund bekannt (für Holzschliff)
blaues Schleifpapier: Bei diesem Papier ist die Körnung aus Siliziumkarbid, auch als Karborund bekannt (für Lackierzwischenschliff)

2) Schleifschwamm
Ein Schleifschwamm eigent sich für das Schleifen von Profilen. Jedoch sammeln sich durch das Schleifen Materialpartikel in den Ecken an, die später abgesaugt werden müssen.

3) Schleifvlies
Ein Schleifflies wird ebenfalls wie der Schleifschwamm für das Bearbeiten von Profilen und Drechselungen (siehe Foto) verwendet. Vorteil dabei ist, dass sich keine Partikel ablösen. Aus diesem Grund eigent sich das Vlies am Besten für das Schleifen von Drechselungen, da  es auch besonders flexibel ist und man damit an schwer erreichbare Stellen und Vertiefungen gelangt.

Welche Hilfsmittel gibt es beim Schleifen?
Beim Handschliff einer großen Fläche empfielt es sich einen Schleifklotz oder Schleifkork zu nutzen. Dabei wird das Schleifpapier um das Hilfsmittel gelegt. Alternativ gibt es auch Schleifklötze aus Kunsstoff, bei denen das Schleifpapier eingepannt werden kann. Durch den Klotz erzeugt man einen gleichmäßigen Schleifdruck auf die Fläche und erhält ein besseres Schleifergebnis. 

Welche Körnung sollte man wählen?
Beim Schleifen gilt generell zuerst grob, dann fein. Mit der feiner werdenden Körnung werden die Schleifspuren des vorhergehenden Schleifens beseitigt. Ideal zum Vorschleifen ist ein Papier mit der Körnung 120. Außer bei stärkeren Beschädigungen empfielt sich ein K80. Bevor man zur nächsten Körnung wechselt sollte man immer das gesamte Werkstück schleifen. Eine weitere, sinnvolle Abstufung der Körnung ist beispielsweise K80 - K120 - K180 -K240. Mit dieser Abstufung erhält man durchaus ein sehr feines Schleifendergebnis.
Wenn man ein Möbelstück jedoch nur anschleifen möchte genügt ein einmaliges Schleifen mit z.B. K120. Sollte sich das Schleifpapier schnell mit dem Schleifstaub zusetzen, dann wählt man ein gröberes Papier z.B. K100. Wenn sich ein Schleifpapier "zusetzt" ist damit gemeint, dass sich Staubverklumpungen/Altlackansammlungen auf dem Schleifpapier bilden. Das führt dann nur noch zu einem sehr schwachen Holzabtrag. Hilfreich ist es auch, wenn man während des Schleifens immer wieder das Papier ausklopft und das Werkstück mit einem Tuch oder Handbesten vom Schleifstaub befreit. Durch Ausprobieren verschiedener Körnungen (z.B. an einem Holzmuster) merkt man recht schnell welche Schleifpapierkörnung sich am besten eignet. Ganz nach dem Prinzip "learing by doing".

Weitere Schleifschritte?
Generell wird immer nur in Faserrichtung geschliffen. Schleift man quer zur Faser so würden tiefe Schleifspuren entstehen die sich nur sehr schwer wieder entfernen lassen. Wie bereits erwähnt sollte man während des Schleifvorgangs das Werkstück mit einem Tuch immer wieder vom Staub befreien, denn das verhindert, dass sich das Schleifmittel zu schnell mit Staub zusetzt. Wird das Schleifmittel stumpf muss es gewechselt werden. Möchte man sein Werkstück später lackieren, so empfielt es sich nicht zu fein zu schleifen, da dadurch der Lack schlechter haftet.

Muss ich mich beim Arbeiten schützen?
Da Schleifstaub gesundheitsschädlich ist, empfehle ich einen Mundschutz zu tragen. Schleift man mit einer Schleifmaschine sollte man zusätzlich eine Schutzbrille und Gehörschutz tragen.

Woher bekomme ich die Schleifmittel?
Schleifpapier und Zubehör erhält man in jedem Baumarkt.

Ich hoffe ich konnte hier ein paar hilfreiche und nützliche Infos geben. Bei Fragen kannst du dich gerne per Email bei mir melden (dekoelement@gmx.de) oder mir einen Kommentar hinterlassen.  Ich helfe gerne weiter. :-)

Liebe Grüße,
eure Christina



















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XXL Picknickdecke nähen

Auf dem Münchner Tollwood Festival bzw. Markt habe ich vor Jahren ein wunderbares Afrikatuch ergattert. Damals liebte ich afrikanische Dekoaccessoires. Zwischenzeitlich hat sich mein Geschmack bzw. Stil verändert. Doch was nun mit diesem Tuch?

So kam mir die Idee daraus eine XXL Picknickdecke zu nähen. Auf der Unterseite habe ich eine Thermomatte angebracht damit Feuchtigkeit kein Thema mehr ist. Thermomatten in den verschiedensten Abmessungen findest du am Besten im Internet z.B. bei Amazon.


Nachdem ich die Alumatte mit der Schere zurecht geschnitten habe, vernähte ich Tuch und Matte miteinander. Das geht problemlos mit der Nähmaschine wobei aufgrund der Stoffgröße etwas Geschicklichkeit und Geduld gefragt ist.



Ich liebe meine Decke jetzt schon über alles und freue mich auf die bevorstehende Baggerseesaison :-)

Sonnige Grüße,
eure Christina
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