Blogreihe 2 - Stoffbäumchen in Dekoschale selber nähen (DIY)

Habe ich euch schon einmal erzählt wie sehr ich Depot liebe? Immer wenn ich dort bin muss ich aufpassen, dass ich nicht zu viel kaufe. Aber ganz oft hole ich mir auch nur Anregungen. So wie neulich, als ich die wunderbaren Weihnachtsdekorationen bewundert habe. Dabei ist mir ein Stoffbäumchen ganz besonders aufgefallen. Ich dachte mir "das kannst du auch". Gedacht - Getan!

So fing ich an mir Schere und Nadel zu holen um mir so ein Bäumchen zu nähen.




Mit ein paar Zweige, Engelshaar, Kugeln, Zapfen und Sterne schmückte ich noch die Schale.
Am Besten fixiert man die Accessoires mit ein wenig Heißkleber aus der Heißklebepistole.


Die Teelichtgläser in Sternform leuchten besonders schön und  machen aus dem Stoffbäumchen in der Dekoschale einen ganz besonderen Hingucker.

Für den Stoffbaum habe ich verwendet:
- Stoff
- Schere
- Stift
- Baumvorlage (einfach vorher selbst aus Papier ausschneiden)
- Nadeln
- Faden
- Nähmaschine
- kurzes Stück Ast
- Heißklebepistole
- Watte
- Kochlöffel

Hier die Einzelnen Arbeitsschritte:



1) Baum gemäß Vorlage auf Stoff aufzeichnen (mein Baum ist ca. 30 cm hoch).
2) Baum ausschneiden.
3-5) Mit Faden und Nadeln beliebig Sterne sticken und vernähen.
6) Die beiden Stoffzuschnitte aufeinander legen.
7) Mit einem Zick-Zack-Stick die Stoffzuschnitte vernähen.
8) Ganz unten am Baum, dort wo später der Stamm befestigt wird, eine Öffnung frei lassen.
9) Das Bäumchen mit Watte füllen. Ihr könnt euch dafür einen Kochlöffel zur Hilfe nehmen. (siehe Bild unten)
10) Mit einer Heißklebepistole das Stück Ast über die Öffnung kleben, damit dies einen Stamm ergibt.


Nächste Woche Dienstag, am 01.12.2015, geht es weiter mit der Dekoblogreihe Teil 3. Ich freue mich :-)
Das war Teil 1 der weihnachtlichen Dekoblogreihe: Adventskranz XXL

Liebste Grüße,
eure Christina

Auch verlinkt unter: Ladystil
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Blogreihe 1 - Adventskranz XXL

Wie sehr ich mich schon auf die Vorweihnachtszeit freue. Endlich wieder warmes Kerzenlicht und der Duft nach Lebkuchen.

Wie versprochen starte ich pünktlich zum Dienstag den 24.11.15 meine weihnachtliche Dekoblogreihe.
Los geht's mit meinem XXL Adventskranz, den ich euch heute zeigen möchte. Ich habe ihn bereits vor zwei Jahren gemacht aber finde ihn immer noch so zeitlos schön, dass ich ihn jedes Jahr wieder verwende. Aber seht selbst:



Was meinen Kranz für mich so perfekt macht?
Ich finde die Farben harmonieren so wunderbar zu meiner Wohnküche. Sie sind dezent und weich. Die Kugeln gefallen mir ganz besonders und natürlich, dass er so groß ist und auf einem Eisenständer steht. Das Engelshaar, die Beeren und die einzelnen Zweige runden die Sache ab. So freue ich mich über jedes Kerzlein, dass ich schon bald anzünden darf.


Und du? Bist du eher für einen selbst geamchten oder gekauften Adventskranz?
Ich freue mich über deine Meinung!

Meine weihnachtliche Blogreihe geht weiter am Donnerstag den  26.11.15, denn dann zeige ich euch ein Stoffbäumchen in einer Dekoschale zum selber nähen.

Liebe Grüße
Eure Christina

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Weihnachtliche Dekoblogreihe

Hallo liebe Dekofreunde,

gerne möchte ich euch durch die Vorweihnachtszeit mit vielen kreativen Deko- und Bastelideen begleiten. Ich werde euch alle meine weihnachtlichen Dekorationen, Entdeckungen und Gedanken hier zeigen. Ich freue mich jetzt schon auf viele Leser und Kommentare und hoffe euch hier und da begeistern zu können.



Die Beiträge erscheinen vom 24.11.-24.12.15 zweimal wöchentlich.
Immer dienstags und donnerstags, denn "D-Tage" sind "Dekoelement-Tage".

Hier schon mal ein kleiner Ausschnitt auf welche Ideen ihr euch freuen dürft:

- XXL Adventskranz
- Zapfengaudi: ein nettes Deko-Arrangement mit duftenden Kiefernzapfen
- Tischgesteck für die weihnachtliche Festtafel
- Urig rustikaler Türkranz und vieles mehr

Dran bleiben lohnt sich!

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Weihnachtliche Grüße
Eure Christina 


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Kreativität: Begabung oder Übungssache? (Gastbeitrag)

Heute ist Isa bei mir zu Gast. Sie betreibt einen Reiseblog (http://www.welten-bummeln.de/) und bloggt dort wöchentlich neue Beiträge. In Ihrer Berufssparte im Online Marketing kommt es auch darauf an, kreativ zu sein. Auf Ihren Reisen entdeckt sie gerne Kunst und stellt nebenher auch selbst Sachen her. 
An diesem ersten winterlichen Tag dieses Jahr, hat sie sich  mit der Frage befasst "Ist Kreativität Begabung oder Übungssache?". Dazu hat Isa mir einen Gastbeitrag geschrieben, den ich euch heute gerne vorstellen möchte. Viel Spaß beim Lesen!

Kreative Hände


Viele Menschen schrecken davor zurück, selbst etwas herzustellen, zu malen, zu töpfern, zu musizieren oder eine andere kreative Tätigkeit zu praktizieren. „Ich kann nicht zeichnen. Ich bin nicht kreativ. Andere können das viel besser als ich“. Der innere Kritiker wird laut. Keiner möchte belächelt werden. Niemand möchte zu viel von sich preisgeben, und somit unter Umständen kritisiert werden. Kreativität wird als Begabung betrachtet, die nur ein paar Auserkorene im Blut haben.
Die Angst vor Kritik und das negative Selbstbild ist Gift für kreative Prozesse. Im Grunde ist jeder kreativ. Kreativität betrifft nicht nur musikalische und künstlerische Aktivitäten. Kreativ ist jede Handlung, die nicht den bekannten Strukturen und Mustern entspricht. Wenn ein Mensch seinen eigenen Lösungsweg findet, ist er kreativ. Das kann beispielsweise eine Hausfrau sein, die durch kluge Vorratshaltung und geschickten Lebensmitteleinkauf Haushaltsgeld spart. Oder ein IT-Techniker, der ein elektronisches Problem am PC löst. Das kann auch ein Kind sein, welches sich mit einem anderen Kind gestritten hat. Wenn es einen Weg findet, den Konflikt durch eigene Lösungsansätze aufzulösen, ist es kreativ. 

Jeder Mensch ist auf seine Art und Weise schöpferisch und kreativ. Kreativität kann man fördern und ausbauen.
Um kreativ denken zu können, muss der größte Hemmfaktor ausgeschaltet zu werden: Die Angst. Wer Angst vor dem Scheitern hat, erstickt jede kreative Ambition im Keim. Scheitern ist Teil eines kreativen Prozesses. Die Hoffnung, von der Muse geküsst zu werden und die perfekte Idee zu haben, wird nur in den seltensten Fällen erfüllt. Stattdessen muss man sich rein ins Abenteuer stürzen und einfach ausprobieren. Auch wenn der Weg manchmal steinig ist, auch wenn man von der Gesellschaft belächelt wird. Den Mutigen gehört die Welt! Wer nichts versucht, kann auch nichts erschaffen. Wer sich nicht irrt, kann nicht aus seinen Fehlern lernen.
Die wichtigsten Voraussetzungen, um kreativ zu sein, sind Leidenschaft um Freiraum. Wer für ein bestimmtes Thema brennt, wird viel ausprobieren und dazu lernen. Jeder neuer Wissensbaustein wird zum Wissensnetz hinzugefügt. Auf diese Weise entstehen immer mehr Vernetzungen, wir fühlen uns innerhalb dieses Themas/ dieser Aktivität sicher und probieren aus. Außerdem brauchen wir ein förderliches Umfeld, um kreativ agieren zu können. Wir müssen uns ganz der Aufgabe widmen können, aufmerksam und konzentriert sein. Es sollte auch kein Zeitdruck bestehen, denn unter Druck ist kreatives Denken erschwert.

Folgende Kreativtechniken können bei einer Ideenflaute helfen:

Entspannung und Pausen. Wer noch auf einen Geistesblitz wartet, sollte versuchen sich zu entspannen. Pausen, Schlaf und Ablenkung können zur Ideenfindung beitragen. Anstatt sich den Kopf zu zerbrechen, kann man sich beispielsweise einen Kaffee holen oder eine Runde spazieren gehen. Bewegung ist ein heißer Tipp, um den Gedankenfluss anzuregen. Machen Sie Dinge, die ihnen Freude bereiten und die die Stimmung heben. Denn bei guter Laune ist der zinguläre Kortex stärker aktiviert, welcher verantwortlich für die Findung kreativer Lösungsansätze ist.

Perspektivenwechsel. Betrachten Sie Dinge einmal anders! Mischen sie alltägliche Routinen auf und erledigen Sie sie in einer anderen Reihenfolge. Das soll helfen, starre Denkmuster zu durchbrechen und einen geweiteten Blick zu erhalten. Walt Disney entwickelte ein Rollenspiel, welches die kreativen Denkprozesse seiner Mitarbeiter in Gang setzen sollte. Die Mitarbeiter schlüpfen in die drei Rollen „Träumer“, “Kritiker“ und „Optimist“. So wird ein Thema von allen Seiten betrachtet. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Welt einmal mit den Augen eines Kindes zu betrachten. Ein Kind ist fantasievoller, es hält sich nicht an vorgefestigten Vorstellungen fest. Durch diese unkonventionelle Denkweise wird man achtsamer und bekommt eine vollkommen andere Sichtweise.

Hilft Brainstorming und Mindmapping? Das Konzept Brainstorming wurde von Alex F. Osborne, dem Gründer einer Werbefirmer entwickelt. Grundprinzip ist es, alle Ideen zu einem Thema aufzuschreiben. Dabei dürfen keine Vorschläge kritisiert werden, um die Angst vor negativem Feedback zu mindern. Forscher haben gezeigt, dass diese Form zu keiner erhöhten Kreativität beiträgt. Im Gegenteil, Gruppen mit absoluten Kritikverbot schnitten schlechter ab als Menschen, die alleine arbeiteten. Gruppen, in denen Kritik und Feedback ausdrücklich erwünscht waren, schnitten hingegen besser ab. Demzufolge wirkt Kritik nicht hemmend, sondern kann sogar förderlich sein!

Ortswechsel. Wer sich gerade in einem kreativen Loch befindet, könnte sich auf die Suche nach Ideen machen. Das macht man idealerweise aber nicht zuhause, sondern in der großen weiten Welt. Reisen bewirken einen Perspektivenwechsel. Man lernt andere Kulturen kennen, andere Menschen und Orte. Diese Anregung eröffnet neue Ansätze und Ideen. Außerdem kann man auf Reisen endlich entspannen, die Seele baumeln lassen. Gerade die hohe Kunst des Nichtstuns lässt kreative Einfälle sprießen und gedeihen.

Als Weltenbummlerin ist mir natürlich das Reisen die liebste Kreativtechnik. Aber auch die anderen Methoden wende ich an, um in einen kreativen Schreibfluss zu kommen. Ich wünsche allen DIYlern, Köchen, Musikern, Bastlern und sonstigen kreativen Köpfen viel Erfolg. Wartet nicht, bis euch die Muse küsst – nehmt es selbst in die Hand! Verfasst von Isa, Reisebloggerin, kreativer Kopf und Weltenbummlerin

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Bildquelle:pixabay.com 
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Kissenbezug aus alter Bettwäsche nähen

♥  Endlich wieder Kuschelzeit ♥

Vor einiger Zeit durchstöberte ich die Stallkammer im alten Bauernhaus meines Großonkels. Generationen meiner Familie haben dort bereits gelebt. Die Stallkammer ist das frühere Schlafzimmer meiner Großeltern, als sie noch kein eigenes Haus hatten. Ja, so war das früher. Da lebte die ganze Familie noch unter einem Dach. Ich finde es immer wieder wahnsinnig spannend dort zu stöbern und zu entdecken. Ich habe euch auch schon einmal das alte Nachtkästchen meiner Uroma gezeigt. Dieses habe ich ebenfalls aus dem Bauernhaus. Bei meiner letzten Stöberaktion fand ich eine alte Bettwäsche. Eine sehr schlichte, weiße Bettwäsche mit wunderschöner Spitze und Stickerei. Noch original verpackt. Nie benutzt. Vielleicht kennt ihr das? Man kauft sich etwas Schönes für einen ganz besonderen Anlass. Doch dieser Anlass lässt oft lange auf sich warten. Oder man erkennt ihn schlicht und ergreifend nicht. So vergeht Tag um Tag, Jahr um Jahr. Vielleicht war es mit dieser Bettwäsche ähnlich? Wer weiß? Wir werden es nie erfahren.
Gerade zur Herbst- und Winterszeit verbringe ich gerne mal  einen Kuschelabend auf dem Sofa und habe deswegen aus der Bettwäsche Sofakissenbezüge genäht.



Hier zwei Bilder mit dem vorher-nachher Effekt:


Ihr habt auch eine Bettwäsche, die ihr nicht mehr benutzen wollt? Hier zeige ich euch wie ihr im Nu neue Wohnzimmerkissen nähen könnt.

Ihr benötigt dazu folgende Materialien:
- Kissenbezug von einer Bettwäsche
- Füllkissen (bitte vorher die Größe abmessen)
- Nadeln
- Faden
- Schere
- Nähmaschine
- Maßband

Und so wirds gemacht:

Lege die oben geannten Materialien bereit und stelle die Nähmaschine ein.
1) Schneide den Oberstoff entsprechend der Größe deines Füllkissens aus. Kalkuliere ca. 1 cm breiter, da du für die Naht später etwas Platz benötigen wirst.
2) Lege nun den Zuschnitt auf die Kissenrückseite. Berücksichtige beim Auflegen gleich die Knopfleiste. Diese möchten wir beibehalten. Beachte außerdem, dass die linke Seite des Stoffes nach oben zeigt. Die linke Seite ist die "unschöne" Seite des Stoffes (siehe Teilausschnitt in Bild 2). Diese Seite soll später nicht sichtbar sein.
3) Fixiere die beiden Stoffe nun mit Stecknadeln.

4) Schneide den Stoff entlang des Oberstoffes aus.
5) Beginne alle vier Seiten zu vernähen. In Bild 5.1 ist zu erkennen, dass ich zunächst mit einem geraden Stich vernäht und danach nochmals die Kanten mit einem Zickzackstich eingefasst habe, damit der Stoff nicht franst.
6) Kissenbezug umdrehen, füllen, kuscheln - FERTIG :-)

Liebste Grüße,
eure Christina


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Kissenparty 2016   
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Die gute Jute - Häkeln mit Jute

Ich persönlich liebe die etwas rustikalere Dekorationen. So bin ich neulich in der Spezialzeitschrift von Living&More "Selbst gemacht" auf eine raffinierte Idee gestoßen. Durch ein paar Häkelmaschen erhielten Glasvasen und Teelichtgläser das gewisse Etwas. Ganz nach dem Motto "Pur wie aus der Natur". Total mein Ding!
Mir kribbelte es regelrecht unter den Nägeln. Ich wollte unbedingt auch solche hübschen Gläschen. Doch da gab es ein Problem..... Ich habe seit der Grundschule nicht mehr gehäkelt. Zum Glück gibt es die tollen Häkeltutorials DIY Inspiration - von Katharina und Eva. 
Gut, dass ich noch meine alte Häkelnadel (Stärke 3,5) in Mama's Nähschrank gefunden habe. So konnte ich sofort loslegen.



Euphorisch griff ich zum Jutegarn das ich mir für lediglich 1€ bei TEDi gekauft habe und häkelte im Nu eine Kette mit Luftmaschen. Ich war begeistert wie schnell die ersten Maschen von der Hand gingen. Vielleicht ist Häkeln ja wie Fahrradfahren? Kann man es einmal, dann verlernt man es nie. Die Länge habe ich am Umfang des Glases bemessen. Nach Geschmack häkelte ich noch einige Reihen feste Maschen. Die Reihen schloss ich ganz individuell mit Stäbchen und Rüschen ab. Doch aufgepasst! Das Häkeln mit Jute ist nicht ganz so einfach. Gerade wenn man keine Übung im Häkeln hat. Jute ist sehr rauh und gleitet nicht so leicht über die Finger wie ein normales Häkelgarn. Auch macht sich dies ziemlich bald an den Fingern bemerkbar. Ansonsten ist dieses "Häkelprojekt" wirklich sehr einfach und definitiv geeignet für absolute Anfänger. Für meinen Geschmack darf es sogar etwas "unsauber" gehäkelt sein. Nicht ganz so akkurat, das passt insgeseamt besser zum rustikalen Dekostil. Ich bin auf jeden Fall nun im Häkelfieber angekommen und hoffe euch mit meinen Dekogläsern inspiriert zu haben.



Liebe Grüße,
eure Christina

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