Blogreihe 9 - Weihnachtliches Tischgesteck (Bastelparty)


Bereits im Frühjahr habe ich zum Muttertag eine Bastelparty mit Freundinnen veranstaltet. Es war damals ein großer Spaß weshalb ich unbedingt eine weitere Bastelparty machen wollte. Nun, passend zu Weihnachten habe ich mit meinen Kolleginnen Sarah, Amelie und Annika weihnachtliche Tischgestecke aus Naturmaterialien gebastelt.




Immer wieder sieht man in Kreativzeitschriften und auf Künstlermärkten viele Weihnachtsgestecke. Da dachte ich mir „Das kannst du selbst!“. Ich besorgte die Grundmaterialien, Naturmaterialien sowie etwas Dekomaterial und bereitete den Basteltisch vor. Die Kerzenhalter mit Dorn habe ich aus einem Kunststoffdeckel und zwei Nägel selbst gebastelt.


Pünktlich trafen dann auch schon meine Gäste ein und wie es sich gehört hatten sie neben Plätzchen auch eine Flasche Sekt dabei. Na, dann kann’s losgehen!



Wir bemalten die Styroporkugel mit brauner Acrylfarbe und beklebten diese rund herum mit den Fichtenzapfen. Ich war erstaunt wie viel Heißkleber wir benötigt haben. Auch wenn es einfach aussieht braucht alles seine Zeit und fordert auch etwas Durchhaltevermögen. Das kleine "Sektpäuschen" sorgte neben guter Laune gleich wieder für frischen Schwung und Ideenreichtum.



Für so ein Gesteck braucht man auf jeden Fall viel Kreativität. Ich finde, dass sich unsere Ergebnisse absolut sehen lassen können:



Ich bin so stolz auf euch Mädels! Es war ein großer Spaß mit euch :-)

Du willst so ein Gesteck auch basteln?
Ich zeige dir welche Materialien wir dazu verwendet haben:
- Halbkugel aus Styropor d=20 cm
- braune Acrylfarbe
- Steckschaum
- Kerzenhalter
- Kerze
- Pinsel
- Moos
- Fichtenzapfen zum Bekleben der Kugel
- diverse Dekomaterialien wie z.B. Schleifen, Bänder, Sterne, Christbaumkugeln etc.
- diverse Naturmaterialien zur Dekoration wie z.B. Zapfen, Nüsse, Mohnkapseln etc.
- Heißklebepistole
- Draht zum Fixieren

Liebe Grüße,
eure Christina 

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Blogreihe 8 - Weihnachtliche Tischdekoration Teil 2 mit Upcycling Idee

Am Dienstag gab es bereits zwei elegante Tischdekoideen für Weihnachten. Ich habe euch für heute zwei weitere Varianten versprochen.

Bei meiner ersten Variante setze ich auf eine Upcycling Idee aus Wäscheklammern. Das tolle daran - das passt nicht nur an Weihnachten sondern eben das ganze Jahr.





Hierfür benötigt ihr eine ausgespülte Blechdose und Holzwäscheklammern. Die Wäscheklammern nehmt ihr so auseinander, dass ihr nur noch die beiden Holzstücke habt. Die Metallklammer könnt ihr zur Seite legen. Jetzt kommt meine heißgeliebte Heißklebepistole zum Einsatz. Klebt nun Holzstück für Holzstück um die Dose herum. Nun eine hübsche Schleife drum herum binden, Kerze reinstellen und fertig.



Mein zweites Beispiel ist etwas uriger und eignet sich z.B. für eine zünftige Brotzeit:



Die Idee an dieser Tischdeko sind die kleinen Dekogestecke für jeden Platz. Diese sind gleichzeitig auch ein kleines Gastgeschenk für meine Besucher. Dazu habe ich einen kleinen Dekoteller mit Moos, Zapfen, Engelshaar und Christbaumkugeln beklebt. Zum verkleben eignet sich wieder einmal die gute Heißklebepistole.

Die rot-weiß karierten Servietten und die Brotzeitbretter machen den urigen Hüttenstil perfekt.




Na, habt ihr euer perfektes Festtagsmenü schon gefunden? Ich selbst genieße da noch den Service von Hotel-Mama und lasse mich überraschen :-)

Liebe Grüße,
Christina

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Blogreihe 7 - Weihnachtliche Tischdekorationen

In der dritten Adventswoche darf man sich schon langsam Gedanken machen was es an Heiligabend zu essen gibt. Dazu gehört auch eine Tischdekoration, damit der Festabend perfekt ist.

Von meinen insgesamt vier Dekorationsvorschlägen werde ich euch heute zwei edle Varianten präsentieren. Die beiden Anderen folgen am Donnerstag. Da wird es dann etwas rustikaler.

Los geht es mit einem edlen Weihnachtstischgesteck für eure Festtafel:


Ein Bilderrahmen bildet die Grundlage für mein Gesteck. Anstatt eines Bildes habe ich den Rahmen mit Stoff bespannt. Damit der Rahmen nicht direkt auf dem Tisch aufliegt, habe ich Flaschenkorken zurecht geschnitten und als Abstandhalter unterhalb des Rahmens angebracht.


Der Dekostern ist selbstgemacht. Dazu habe ich mir aus einem festen Karton eine Sternvorlage zurecht geschnitten. Im Wald sammelte ich etwas Kiefernrinde davon habe ich kleine Stücke mit der Heißklebepistole auf den Karton geklebt bis er vollständig bedeckt war.


Die Zweige, Zimstangen, Zapfen und Kugeln habe ich mit etwas Heißkleber fixiert. Die goldene Kordel liegt locker und verspielt über dem Gesteck. Die aufgeklebten Sterne bringen das Gesteck zum Funklen. Zuletzt darf neben den Kerzen eine große Schleife nicht fehlen.

Auch hier nochmal eine weitere edle Variante für eine weihnachtliche Tischdekoration:


Als Dekorationsbasics habe ich eine Spitzentischdecke verwendet. Dazu schlichte MÄRIT Tischsets von Ikea. In der Mitte des Tisches liegt ein Tischband aus Filz. Darauf habe ich verschiedene Tischaccessoires trapiert.


Neben den frischen Tannenzweigen, Zapfen, Christbaumkugeln und Mohnkapseln bringen zwei Teelichthalter den Tisch zum Leuchten.



Dieses Dekoarrangement basiert auf einem kleinen und schnellen do-it-yourself. Ich verwendete hierfür ein altes Holzstück (altes Stadelbrett). Die Spitzen der Kiefernzapfen habe ich mit einem weißen Edding 750 bemalt. Die Zapfen habe ich, zusammen mit dem frischen Moos, dem Engelshaar, dem Stern und den Christbaumkugeln mit Heißklebepistole aufgeklebt.

So kann Weihnachten kommen!

Ich freue mich euch am Donnerstag die rustikalen Tischdekorationen präsentieren zu können.

Allerliebste Grüße,
eure Christina


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Blogreihe 6 - Weihnachtlicher Türkranz

Heute gibt's wieder eine Dekoidee aus meiner Dekowelt. Ein rustikaler Türkranz mit einem stolzen Platzhirsch in der Mitte. Ok, Platzhirsch ist vielleicht ein wenig übertrieben. Junghirsch würde bei diesem Süßen wohl eher passen.



Zugegeben, den Kranz habe ich nicht selbst gebunden... Den gab es letztes Jahr zum Saisonende bei Depot. Ich kaufe gerne Dekobasics nach Saison, da sie dann meist stark reduziert sind. Das schont ein wenig den Geldbeutel ;-)


Durch den Steckschaum unterhalb der Zweige ist das Anbringen der Accessoires mit Haarnadeln relativ einfach. Alles was nicht halten will habe ich dank Heißklebepistole für immer miteinander vereint. 


Aus einer Filzrolle habe ich diese Sterne ausgeschnitten und versetzt an einem Jutegarn angebracht. Ich finde, dass die Sterne mit dem Schleifenband den Kranz wunderbar abrunden. An dieser Stelle einen kleiner Dekotipp von mir: Die Sterne mit Glitzerspray (es geht auch Glitzerhaarspray) einprühen, das lässt sie wunderbar funkeln.


Den Kieferzapfen habe ich übrigens mit Goldlackspray eingesprüht. Das gibts im Baumarkt oder im Bastelfachgeschäft. Zum Sprühen aber immer ins Freie gehen, sonst schimmert nachher mehr nach Gold als dir lieb ist.


Man könnte glatt meinen, dass der Hirsch grinst... Ich find' den ja richtig süß. Den gab's übrigens kürzlich bei Tedi.

Allerliebste Grüße
eure Christina

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Blogreihe 5 - Kiefernzapfen zieren eine Dekovase (DIY)

Diese duftenden, schneebedeckten Kiefernzapfen auf einer Dekovase zaubern euch ein wohlig-warmes Weihnachtsgefühl in eure Wohnung. Dazu braucht es gar nicht viel. Das Meiste hat "Dekofrau" zu Hause.



Folgende Materialien werden benötigt:
- Dekovase
- Kiefernzapfen
- Dekomaterial wie Schleifen, Sterne, Engelshaar oder Christbaumkugeln
- Kerze und Streichhölzer/Feuerzeug
- Vanillezucker
- Heißklebepistole

Und so wird's gemacht:
 1) Zünde deine Kerze an und träufel das flüssige Kerzenwachs vorsichtig über die äußersten Spitzen der Kiefernzapfen.
Dekotipp: Mit weißem Kerzenwachs wirkt es wie Schnee. Du kannst selbstverständlich auch buntes Wachs wählen, das zaubert etwas Farbe auf die Zapfen.
2) Streue schnell den Vanillezucker über die mit Wachs bedeckten Kiefernzapfen, solange das Wachs noch nicht angetrocknet ist.
3) Klebe mit der Heißklebepistole den Zapfen auf die Vase.
4) Dekoriere nun nach Belieben die Vase. Binde z.B. eine Schleife drum herum und verdecke mit dem Engelshaar die Klebespuren.

Du wirst sehen, die Zapfen duften nun dank der feinen Zuckerschicht herrlich nach Vanille.


Liebe Weihnachtsgrüße,
eure Christina

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Blogreihe 4 - Hübsch dekoriertes Adventstablett aus Metall

Zu meiner Wohnungseinweihung vor zwei Jahren habe ich von meinen kleinen Cousinen ein hübsches Adventstablett aus Metall geschenkt bekommen. Dieses soll natürlich auch dieses Jahr wieder zum Einsatz kommen. Dafür habe ich es nur etwas umdekoriert, damit meine lauschige Kuschelecke im Wohnzimmer im Kerzenlicht noch gemütlicher wird. Ungemütliches Dezemberwetter, Wind und Regen lassen mich sowas von kalt wenn ich mit einer Tasse Glühwein, Lebkuchen und meinem Schatz im warmen sitze :-)



Das Filzband auf dem Tisch ist ein guter Kontrast zum Tablett. Zapfen und eine Wurzel finden neben dem winterlichen Nadelgrün seinen Platz.


Die dezenten Christbaumkugeln und Holzsterne liegen weich gebettet in der mit Kunstschnee gefüllten Metallschale. Die zweiSterne aus Birkenholz habe ich übrigens kürzlich auf einem örtlichen Hobbykünstlermark ergattern können.


Krönender Abschluss des Adventstabletts ist das rotgoldene Engelshaar. Wenn da mal keine Weihnachtsstimmung aufkommt.

Liebste Grüße
eure Christina
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Blogreihe 3 - Rebenbaum auf Vintage-Bretterwand (DIY)

Warum muss ein Tannenbaum immer grün sein und im Wohnzimmer stehen? Es geht auch anders! Altes Palettenholz verwandelt sich in eine hübsche Bretterwand im Vintagelook mit Kalkoptik. Das zarte Weiß gibt einen wunderbaren Kontrast zu den aus Weinreben geflochtenen Tannenbaum.

Dekorativ ziert dieser Rebenbaum auf den Vintagebrettern meine Wände.


Die kleinen, roten Christbaumkugeln sind nicht nur Hingucker sondern zaubern das gewisse Etwas auf diese Bretterwand.


Das kleine Dekoarrangement aus einer Blumenvase, gefüllt mit Kunstschnee und ein paar Zweigen, ergibt in Kombination mit dem Rebenbaum ein hübsches Gesamtbild. Wichtig dabei ist, dass sich die Farben auf beiden Objekten wieder finden.



Und hier gehts zum DIY für den Weidenbaum auf der Vintage-Bretterwand - los geht's!

Dafür benötigst du folgende Materialien:
- unbehandelte Bretter (z.B. Palettenholz)
- Beize vom Baumarkt
- Pinsel
- Drahtbürste oder rauhe Wurzelbürste
- 6x Holzschrauben
- weiße Wandfarbe oder Acrylfarbe (verdünnt mit ca. 30% Wasser)
- Draht
- Weinreben
- Nägel
- Christbaumkugeln
- Baumschere

Folgendes Werkzeug benötigst du:
- Stichsäge
- Akkuschrauber
- Hammer
- Seitenschneider (Zange)
- Bleistift

So baust du dir deine Vintage-Bretterwand:
Nachdem du die Bretter auf eine von dir gewählte Länge mit der Stichsäge zugeschnitten hast, verschraubst du diese mit zwei Querlatten (siehe Bild). Trage die Beize nun mit einem Pinsel gleichmäßig auf und lasse sie komplett trocknen. Beim Trocknen der Beize richten sich kleine Holzfasern auf. Danach wird das Holz mit der Drahtbüste gebürstet, damit die Farbe gut eindringen kann.

Die verdünnte, weiße Wandfarbe wird nun mit einem Pinsel aufgetragen. Es muss nicht zwingend gleichmäßig sein, da dies gerade den Used-Look ausmacht. Lasse die Farbe etwas an trocknen. Wenn sie noch leicht feucht ist, gehe erneut mit der Bürste über das Material. So bekommst du die perfekten Vintagebretter.


So flechtest du den Rebenbaum:
Schneide dir zunächst eine Baumvorlage aus Papier aus. Markiere dir anhand der Vorlage mit einem Bleistift einige Punkte, an denen du nachher die Nägel anbringst. Mit einem Hammer werden nun die Nägel eingeschlagen.


Bringe die Weinreben mit Hilfe des Drahtes an.


Nun müssen nur noch die Kugeln an den Baum und fertig ist dein Kunstwerk.

Liebe Grüße
eure Christina

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Blogreihe 2 - Stoffbäumchen in Dekoschale selber nähen (DIY)

Habe ich euch schon einmal erzählt wie sehr ich Depot liebe? Immer wenn ich dort bin muss ich aufpassen, dass ich nicht zu viel kaufe. Aber ganz oft hole ich mir auch nur Anregungen. So wie neulich, als ich die wunderbaren Weihnachtsdekorationen bewundert habe. Dabei ist mir ein Stoffbäumchen ganz besonders aufgefallen. Ich dachte mir "das kannst du auch". Gedacht - Getan!

So fing ich an mir Schere und Nadel zu holen um mir so ein Bäumchen zu nähen.




Mit ein paar Zweige, Engelshaar, Kugeln, Zapfen und Sterne schmückte ich noch die Schale.
Am Besten fixiert man die Accessoires mit ein wenig Heißkleber aus der Heißklebepistole.


Die Teelichtgläser in Sternform leuchten besonders schön und  machen aus dem Stoffbäumchen in der Dekoschale einen ganz besonderen Hingucker.

Für den Stoffbaum habe ich verwendet:
- Stoff
- Schere
- Stift
- Baumvorlage (einfach vorher selbst aus Papier ausschneiden)
- Nadeln
- Faden
- Nähmaschine
- kurzes Stück Ast
- Heißklebepistole
- Watte
- Kochlöffel

Hier die Einzelnen Arbeitsschritte:



1) Baum gemäß Vorlage auf Stoff aufzeichnen (mein Baum ist ca. 30 cm hoch).
2) Baum ausschneiden.
3-5) Mit Faden und Nadeln beliebig Sterne sticken und vernähen.
6) Die beiden Stoffzuschnitte aufeinander legen.
7) Mit einem Zick-Zack-Stick die Stoffzuschnitte vernähen.
8) Ganz unten am Baum, dort wo später der Stamm befestigt wird, eine Öffnung frei lassen.
9) Das Bäumchen mit Watte füllen. Ihr könnt euch dafür einen Kochlöffel zur Hilfe nehmen. (siehe Bild unten)
10) Mit einer Heißklebepistole das Stück Ast über die Öffnung kleben, damit dies einen Stamm ergibt.


Nächste Woche Dienstag, am 01.12.2015, geht es weiter mit der Dekoblogreihe Teil 3. Ich freue mich :-)
Das war Teil 1 der weihnachtlichen Dekoblogreihe: Adventskranz XXL

Liebste Grüße,
eure Christina

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Blogreihe 1 - Adventskranz XXL

Wie sehr ich mich schon auf die Vorweihnachtszeit freue. Endlich wieder warmes Kerzenlicht und der Duft nach Lebkuchen.

Wie versprochen starte ich pünktlich zum Dienstag den 24.11.15 meine weihnachtliche Dekoblogreihe.
Los geht's mit meinem XXL Adventskranz, den ich euch heute zeigen möchte. Ich habe ihn bereits vor zwei Jahren gemacht aber finde ihn immer noch so zeitlos schön, dass ich ihn jedes Jahr wieder verwende. Aber seht selbst:



Was meinen Kranz für mich so perfekt macht?
Ich finde die Farben harmonieren so wunderbar zu meiner Wohnküche. Sie sind dezent und weich. Die Kugeln gefallen mir ganz besonders und natürlich, dass er so groß ist und auf einem Eisenständer steht. Das Engelshaar, die Beeren und die einzelnen Zweige runden die Sache ab. So freue ich mich über jedes Kerzlein, dass ich schon bald anzünden darf.


Und du? Bist du eher für einen selbst geamchten oder gekauften Adventskranz?
Ich freue mich über deine Meinung!

Meine weihnachtliche Blogreihe geht weiter am Donnerstag den  26.11.15, denn dann zeige ich euch ein Stoffbäumchen in einer Dekoschale zum selber nähen.

Liebe Grüße
Eure Christina

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Weihnachtliche Dekoblogreihe

Hallo liebe Dekofreunde,

gerne möchte ich euch durch die Vorweihnachtszeit mit vielen kreativen Deko- und Bastelideen begleiten. Ich werde euch alle meine weihnachtlichen Dekorationen, Entdeckungen und Gedanken hier zeigen. Ich freue mich jetzt schon auf viele Leser und Kommentare und hoffe euch hier und da begeistern zu können.



Die Beiträge erscheinen vom 24.11.-24.12.15 zweimal wöchentlich.
Immer dienstags und donnerstags, denn "D-Tage" sind "Dekoelement-Tage".

Hier schon mal ein kleiner Ausschnitt auf welche Ideen ihr euch freuen dürft:

- XXL Adventskranz
- Zapfengaudi: ein nettes Deko-Arrangement mit duftenden Kiefernzapfen
- Tischgesteck für die weihnachtliche Festtafel
- Urig rustikaler Türkranz und vieles mehr

Dran bleiben lohnt sich!

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Weihnachtliche Grüße
Eure Christina 


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Kreativität: Begabung oder Übungssache? (Gastbeitrag)

Heute ist Isa bei mir zu Gast. Sie betreibt einen Reiseblog (http://www.welten-bummeln.de/) und bloggt dort wöchentlich neue Beiträge. In Ihrer Berufssparte im Online Marketing kommt es auch darauf an, kreativ zu sein. Auf Ihren Reisen entdeckt sie gerne Kunst und stellt nebenher auch selbst Sachen her. 
An diesem ersten winterlichen Tag dieses Jahr, hat sie sich  mit der Frage befasst "Ist Kreativität Begabung oder Übungssache?". Dazu hat Isa mir einen Gastbeitrag geschrieben, den ich euch heute gerne vorstellen möchte. Viel Spaß beim Lesen!

Kreative Hände


Viele Menschen schrecken davor zurück, selbst etwas herzustellen, zu malen, zu töpfern, zu musizieren oder eine andere kreative Tätigkeit zu praktizieren. „Ich kann nicht zeichnen. Ich bin nicht kreativ. Andere können das viel besser als ich“. Der innere Kritiker wird laut. Keiner möchte belächelt werden. Niemand möchte zu viel von sich preisgeben, und somit unter Umständen kritisiert werden. Kreativität wird als Begabung betrachtet, die nur ein paar Auserkorene im Blut haben.
Die Angst vor Kritik und das negative Selbstbild ist Gift für kreative Prozesse. Im Grunde ist jeder kreativ. Kreativität betrifft nicht nur musikalische und künstlerische Aktivitäten. Kreativ ist jede Handlung, die nicht den bekannten Strukturen und Mustern entspricht. Wenn ein Mensch seinen eigenen Lösungsweg findet, ist er kreativ. Das kann beispielsweise eine Hausfrau sein, die durch kluge Vorratshaltung und geschickten Lebensmitteleinkauf Haushaltsgeld spart. Oder ein IT-Techniker, der ein elektronisches Problem am PC löst. Das kann auch ein Kind sein, welches sich mit einem anderen Kind gestritten hat. Wenn es einen Weg findet, den Konflikt durch eigene Lösungsansätze aufzulösen, ist es kreativ. 

Jeder Mensch ist auf seine Art und Weise schöpferisch und kreativ. Kreativität kann man fördern und ausbauen.
Um kreativ denken zu können, muss der größte Hemmfaktor ausgeschaltet zu werden: Die Angst. Wer Angst vor dem Scheitern hat, erstickt jede kreative Ambition im Keim. Scheitern ist Teil eines kreativen Prozesses. Die Hoffnung, von der Muse geküsst zu werden und die perfekte Idee zu haben, wird nur in den seltensten Fällen erfüllt. Stattdessen muss man sich rein ins Abenteuer stürzen und einfach ausprobieren. Auch wenn der Weg manchmal steinig ist, auch wenn man von der Gesellschaft belächelt wird. Den Mutigen gehört die Welt! Wer nichts versucht, kann auch nichts erschaffen. Wer sich nicht irrt, kann nicht aus seinen Fehlern lernen.
Die wichtigsten Voraussetzungen, um kreativ zu sein, sind Leidenschaft um Freiraum. Wer für ein bestimmtes Thema brennt, wird viel ausprobieren und dazu lernen. Jeder neuer Wissensbaustein wird zum Wissensnetz hinzugefügt. Auf diese Weise entstehen immer mehr Vernetzungen, wir fühlen uns innerhalb dieses Themas/ dieser Aktivität sicher und probieren aus. Außerdem brauchen wir ein förderliches Umfeld, um kreativ agieren zu können. Wir müssen uns ganz der Aufgabe widmen können, aufmerksam und konzentriert sein. Es sollte auch kein Zeitdruck bestehen, denn unter Druck ist kreatives Denken erschwert.

Folgende Kreativtechniken können bei einer Ideenflaute helfen:

Entspannung und Pausen. Wer noch auf einen Geistesblitz wartet, sollte versuchen sich zu entspannen. Pausen, Schlaf und Ablenkung können zur Ideenfindung beitragen. Anstatt sich den Kopf zu zerbrechen, kann man sich beispielsweise einen Kaffee holen oder eine Runde spazieren gehen. Bewegung ist ein heißer Tipp, um den Gedankenfluss anzuregen. Machen Sie Dinge, die ihnen Freude bereiten und die die Stimmung heben. Denn bei guter Laune ist der zinguläre Kortex stärker aktiviert, welcher verantwortlich für die Findung kreativer Lösungsansätze ist.

Perspektivenwechsel. Betrachten Sie Dinge einmal anders! Mischen sie alltägliche Routinen auf und erledigen Sie sie in einer anderen Reihenfolge. Das soll helfen, starre Denkmuster zu durchbrechen und einen geweiteten Blick zu erhalten. Walt Disney entwickelte ein Rollenspiel, welches die kreativen Denkprozesse seiner Mitarbeiter in Gang setzen sollte. Die Mitarbeiter schlüpfen in die drei Rollen „Träumer“, “Kritiker“ und „Optimist“. So wird ein Thema von allen Seiten betrachtet. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Welt einmal mit den Augen eines Kindes zu betrachten. Ein Kind ist fantasievoller, es hält sich nicht an vorgefestigten Vorstellungen fest. Durch diese unkonventionelle Denkweise wird man achtsamer und bekommt eine vollkommen andere Sichtweise.

Hilft Brainstorming und Mindmapping? Das Konzept Brainstorming wurde von Alex F. Osborne, dem Gründer einer Werbefirmer entwickelt. Grundprinzip ist es, alle Ideen zu einem Thema aufzuschreiben. Dabei dürfen keine Vorschläge kritisiert werden, um die Angst vor negativem Feedback zu mindern. Forscher haben gezeigt, dass diese Form zu keiner erhöhten Kreativität beiträgt. Im Gegenteil, Gruppen mit absoluten Kritikverbot schnitten schlechter ab als Menschen, die alleine arbeiteten. Gruppen, in denen Kritik und Feedback ausdrücklich erwünscht waren, schnitten hingegen besser ab. Demzufolge wirkt Kritik nicht hemmend, sondern kann sogar förderlich sein!

Ortswechsel. Wer sich gerade in einem kreativen Loch befindet, könnte sich auf die Suche nach Ideen machen. Das macht man idealerweise aber nicht zuhause, sondern in der großen weiten Welt. Reisen bewirken einen Perspektivenwechsel. Man lernt andere Kulturen kennen, andere Menschen und Orte. Diese Anregung eröffnet neue Ansätze und Ideen. Außerdem kann man auf Reisen endlich entspannen, die Seele baumeln lassen. Gerade die hohe Kunst des Nichtstuns lässt kreative Einfälle sprießen und gedeihen.

Als Weltenbummlerin ist mir natürlich das Reisen die liebste Kreativtechnik. Aber auch die anderen Methoden wende ich an, um in einen kreativen Schreibfluss zu kommen. Ich wünsche allen DIYlern, Köchen, Musikern, Bastlern und sonstigen kreativen Köpfen viel Erfolg. Wartet nicht, bis euch die Muse küsst – nehmt es selbst in die Hand! Verfasst von Isa, Reisebloggerin, kreativer Kopf und Weltenbummlerin

auch gepostet bei: eclectic hamilton
Bildquelle:pixabay.com 
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Kissenbezug aus alter Bettwäsche nähen

♥  Endlich wieder Kuschelzeit ♥

Vor einiger Zeit durchstöberte ich die Stallkammer im alten Bauernhaus meines Großonkels. Generationen meiner Familie haben dort bereits gelebt. Die Stallkammer ist das frühere Schlafzimmer meiner Großeltern, als sie noch kein eigenes Haus hatten. Ja, so war das früher. Da lebte die ganze Familie noch unter einem Dach. Ich finde es immer wieder wahnsinnig spannend dort zu stöbern und zu entdecken. Ich habe euch auch schon einmal das alte Nachtkästchen meiner Uroma gezeigt. Dieses habe ich ebenfalls aus dem Bauernhaus. Bei meiner letzten Stöberaktion fand ich eine alte Bettwäsche. Eine sehr schlichte, weiße Bettwäsche mit wunderschöner Spitze und Stickerei. Noch original verpackt. Nie benutzt. Vielleicht kennt ihr das? Man kauft sich etwas Schönes für einen ganz besonderen Anlass. Doch dieser Anlass lässt oft lange auf sich warten. Oder man erkennt ihn schlicht und ergreifend nicht. So vergeht Tag um Tag, Jahr um Jahr. Vielleicht war es mit dieser Bettwäsche ähnlich? Wer weiß? Wir werden es nie erfahren.
Gerade zur Herbst- und Winterszeit verbringe ich gerne mal  einen Kuschelabend auf dem Sofa und habe deswegen aus der Bettwäsche Sofakissenbezüge genäht.



Hier zwei Bilder mit dem vorher-nachher Effekt:


Ihr habt auch eine Bettwäsche, die ihr nicht mehr benutzen wollt? Hier zeige ich euch wie ihr im Nu neue Wohnzimmerkissen nähen könnt.

Ihr benötigt dazu folgende Materialien:
- Kissenbezug von einer Bettwäsche
- Füllkissen (bitte vorher die Größe abmessen)
- Nadeln
- Faden
- Schere
- Nähmaschine
- Maßband

Und so wirds gemacht:

Lege die oben geannten Materialien bereit und stelle die Nähmaschine ein.
1) Schneide den Oberstoff entsprechend der Größe deines Füllkissens aus. Kalkuliere ca. 1 cm breiter, da du für die Naht später etwas Platz benötigen wirst.
2) Lege nun den Zuschnitt auf die Kissenrückseite. Berücksichtige beim Auflegen gleich die Knopfleiste. Diese möchten wir beibehalten. Beachte außerdem, dass die linke Seite des Stoffes nach oben zeigt. Die linke Seite ist die "unschöne" Seite des Stoffes (siehe Teilausschnitt in Bild 2). Diese Seite soll später nicht sichtbar sein.
3) Fixiere die beiden Stoffe nun mit Stecknadeln.

4) Schneide den Stoff entlang des Oberstoffes aus.
5) Beginne alle vier Seiten zu vernähen. In Bild 5.1 ist zu erkennen, dass ich zunächst mit einem geraden Stich vernäht und danach nochmals die Kanten mit einem Zickzackstich eingefasst habe, damit der Stoff nicht franst.
6) Kissenbezug umdrehen, füllen, kuscheln - FERTIG :-)

Liebste Grüße,
eure Christina


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Kissenparty 2016   
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